GLM-5.1: Was vor dem Einsatz als Programmieragent zu prüfen ist
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Welches Modell wird betrachtet – und was bedeutet die Beschreibung von Z.AI?

Diese Analyse bezieht sich ausdrücklich auf GLM-5.1, nicht auf GLM-5, GLM-5.2, GLM-5.3 oder eine Modellfamilie im Allgemeinen. Diese Abgrenzung ist wichtig: Ein Preis, ein Evaluationsergebnis, eine Gewichtedatei oder eine Installationsanleitung für eine andere Version beschreibt GLM-5.1 nicht automatisch. Bevor Zahlen verglichen oder Integrationen vorbereitet werden, sollte geprüft werden, ob jedes Dokument GLM-5.1 ausdrücklich nennt.

Z.AI bezeichnet GLM-5.1 als sein Flaggschiffmodell der nächsten Generation für agentische Softwareentwicklung und erklärt, die Programmierfähigkeiten seien gegenüber dem Vorgänger deutlich stärker. Das ist eine Beschreibung des Anbieters. Sie zeigt, welchen Einsatzzweck Z.AI hervorhebt, belegt für sich genommen aber weder die Leistung in einem bestimmten Repository noch anhaltende Autonomie, geringere Gesamtkosten oder eine reproduzierbare Verbesserung gegenüber einem anderen Modell.

Die Formulierung „für agentische Programmieraufgaben ausgelegt“ sollte daher als Beschreibung des vorgesehenen Einsatzbereichs verstanden werden, nicht als Garantie für den Betrieb. Für ein Engineering-Team lautet die entscheidende Frage, ob das Modell die benötigten Aufgaben mit den konkreten Tools, Richtlinien, Budgets und Ausführungsbedingungen des Teams bewältigt. Die verfügbaren Quellen verweisen auf einen offiziellen Beitrag zu GLM-5.1 und einen Hugging-Face-Modelleintrag; die bereitgestellten Auszüge dokumentieren jedoch weder Evaluationsprotokolle noch Nutzungsbedingungen im Detail.

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Identität, Modellkarte und Dateien: das konkrete Modell bestätigen

Der angegebene Modelleintag befindet sich auf Hugging Face unter zai-org/GLM-5.1. Der Repository-Name und die Beschreibung ordnen die Veröffentlichung dem Umfeld von Z.AI zu; ein Verweis auf die Modellkarte bedeutet aber nicht, dass alle dort verfügbaren Dateien geprüft wurden. Eine technische Überprüfung sollte sich auf den aktuellen Repository-Inhalt beziehen: den exakten Namen, den Versions- oder Revisionsstand, die Dateien, die zugehörige Dokumentation und die vom Maintainer genannten Bedingungen.

Das vorliegende Material führt die tatsächlich veröffentlichten Dateien nicht auf. Es lässt daher nicht erkennen, welche davon Gewichte, Konfigurationen, Tokenizer oder sonstige Hilfsressourcen sind. Ebenso fehlen ein Prüfsummenwert, eine festgelegte Revision und eine vollständige offizielle Anleitung zum Herunterladen und Laden. Es wäre nicht korrekt, daraus zu schließen, eine Modellkarte enthalte zwangsläufig herunterladbare Gewichte oder jede zugehörige Datei ermögliche den eigenständigen Betrieb des Modells.

Für einen reproduzierbaren Versuch sollte das Team die konkret geprüfte Revision dokumentieren und die verwendete Dateiliste aufbewahren. Ändert sich die Modellkarte, lässt sich so ein Ergebnis mit einer bestimmten Version von einer allgemeinen Aussage über GLM-5.1 unterscheiden. Dieselbe Sorgfalt ist bei Agententools und Umgebungsabhängigkeiten nötig: Der Modellname allein definiert nicht das gesamte evaluierte System.

Identität und Verfügbarkeit prüfen

  1. 01Den Eintrag mit der exakten Kennung zai-org/GLM-5.1 öffnen und prüfen, wer ihn pflegt.
  2. 02Die geprüfte Revision festhalten und die tatsächlich vorhandenen Dateien auflisten, ohne vorauszusetzen, dass alle davon ausführbare Gewichte sind.
  3. 03In der Modellkarte nach ausdrücklicher Dokumentation zu Download, Laden, Format und Abhängigkeiten suchen.
  4. 04Externe Anleitungen mit der Dokumentation von Z.AI abgleichen und sicherstellen, dass sie GLM-5.1 und nicht eine andere Variante betreffen.
  5. 05Die verwendete Konfiguration speichern, damit ein späterer Versuch mit demselben Artefakt wiederholt werden kann.
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Offene Gewichte bedeuten nicht automatisch: einsatzbereit

Der redaktionelle Vorschlag sieht vor, GLM-5.1 auch als Modell mit offenen Gewichten zu betrachten. Die hier vorliegenden Auszüge aus der Hugging-Face-Modellkarte reichen jedoch nicht aus, um die genaue Lizenz, die verfügbaren Gewichte oder die darin eingeräumten Nutzungsrechte zu bestätigen. Auf dieser Grundlage lässt sich deshalb nicht behaupten, eine Organisation dürfe das Modell uneingeschränkt kommerziell nutzen, verändern, weiterverbreiten oder selbst hosten.

„Gewichte verfügbar“, „offene Lizenz“ und „auf der eigenen Infrastruktur ausführbar“ sind miteinander verbundene, aber unterschiedliche Fragen. Zuerst ist zu klären, ob das Repository die erforderlichen Artefakte veröffentlicht. Danach ist zu prüfen, welche Rechte und Pflichten die für diese Artefakte geltende Lizenz festlegt. Ob ein Betrieb möglich ist, hängt zusätzlich von der Ausführungsdokumentation und der Infrastruktur ab. Eine Sekundärquelle, die das Modell als Modell mit offenen Gewichten bezeichnet, beantwortet nicht automatisch alle drei Fragen mit Ja.

Vor einem Einsatz sollten die technischen und rechtlichen Verantwortlichen die Lizenz der vorgesehenen Revision lesen, mögliche Zusatzbedingungen prüfen und ihre Auslegung dokumentieren. Fehlende Dateien oder Anleitungen beweisen nicht, dass sie auf keinem anderen Weg existieren. Sie bedeuten aber, dass die hier geprüften Quellen nicht ausreichen, um ihre Verfügbarkeit oder einen praktikablen lokalen Betrieb zuzusichern.

Was vor der Bezeichnung „mit eigenen Gewichten betreibbar“ zu prüfen ist

FrageErforderlicher NachweisStand anhand der verfügbaren Informationen
Sind Gewichte für GLM-5.1 veröffentlicht?Eindeutig zuordenbare Dateien im offiziellen Eintrag und eine Dokumentation, die sie mit dem exakten Modell verknüpft.Durch die verfügbaren Auszüge nicht bestätigt.
Welche Lizenz gilt?Lizenztext für die vorgesehene Version und die zu verwendenden Dateien.Nicht bestätigt.
Kann das Modell auf der Infrastruktur des Teams ausgeführt werden?Offizielle Anleitungen zum Laden sowie Anforderungen an Hardware und Software.Nicht bestätigt.
Ist die vorgesehene Nutzung erlaubt?Rechtliche Prüfung der Lizenz und der anwendbaren Bedingungen.Ohne den einschlägigen Lizenztext nicht zu beurteilen.
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Agentische Fähigkeiten: Beschreibung und Nachweis auseinanderhalten

Der Beitrag von Z.AI ordnet das Modell lang andauernden Aufgaben und agentischer Softwareentwicklung zu. Um die praktische Bedeutung dieser Beschreibung zu bewerten, sollte sie in beobachtbare Aufgaben übersetzt werden: ein Repository verstehen, die Ursache eines Fehlers finden, mehrere Dateien bearbeiten, Tests ausführen, deren Ergebnisse interpretieren und sich von einem fehlgeschlagenen Schritt erholen. Diese Liste ist ein vorgeschlagener Evaluationsrahmen, kein Beleg dafür, dass GLM-5.1 diese Fähigkeiten bereits nachgewiesen hat.

Ein Agent besteht nicht nur aus dem Modell. Das Ergebnis hängt auch von den bereitgestellten Tools, Berechtigungen, Systemanweisungen, dem verfügbaren Kontext, den Ausführungsgrenzen und der Prüfung der Änderungen ab. Ein Erfolg mit umfassendem Terminalzugriff und unbegrenzten Wiederholungsversuchen ist nicht unmittelbar mit einem Erfolg unter eingeschränkten Berechtigungen und festem Budget vergleichbar. Damit ein Vergleich eine Entscheidungsgrundlage bietet, müssen diese Bedingungen dokumentiert werden.

Codequalität, Aufgabenabschluss und Betriebssicherheit sollten getrennt bewertet werden. Ein Agent kann eine Änderung erzeugen, die Tests besteht, und dennoch eine Sicherheits-, Wartungs- oder Compliance-Prüfung benötigen. Die vorliegenden Quellen beschreiben diese Aspekte für GLM-5.1 nicht ausreichend. Die angekündigten Fähigkeiten sollten deshalb als Hypothesen behandelt werden, die ein Team im eigenen Umfeld testen kann, nicht als bereits für dieses Umfeld bestätigte Eigenschaften.

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SWE-bench Pro und andere Zahlen: Protokoll und Kontext verlangen

Die GLM-5.1 zugeschriebene Zahl 58,4 für SWE-bench Pro ist in der Aufgabenstellung als zu prüfende Angabe genannt, nicht als durch die zusammengefassten Quellen belegtes Ergebnis. Die verfügbaren Auszüge bestätigen weder, dass sich diese Zahl auf GLM-5.1 bezieht, noch was genau sie darstellt, mit welcher Testversion sie ermittelt wurde oder unter welcher Konfiguration. Sie sollte daher nicht als bestätigter Modellwert präsentiert werden.

Selbst wenn eine Zahl in einer Primärquelle gefunden wird, lässt sie sich nur mit Kenntnis der Metrik, des Datums, der exakten Variante, des Protokolls, des Tool-Einsatzes, des Ausführungsbudgets und der Zählweise für Versuche interpretieren. Ebenso muss geprüft werden, mit welchen Modellen verglichen wird und ob die Bedingungen gleichwertig sind. Ohne diese Angaben kann eine Zahl präzise wirken, ohne einen sinnvollen Vergleich zu ermöglichen.

Der unter den Quellen aufgeführte offizielle Beitrag von Z.AI ist relevant, um Aussagen des Anbieters zu finden. Allein seine Existenz bestätigt jedoch keine unabhängige Evaluation. Ebenso löst eine Benchmark-Seite eines Zugangsanbieters die methodischen Fragen nicht. Da das vorliegende Material weder ein kontextualisiertes Primärergebnis noch reproduzierbare unabhängige Resultate enthält, ist die sachgerechte Schlussfolgerung: Die quantitative Leistung von GLM-5.1 ist hier nicht belegt.

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Zugriff und Kosten: API, Abonnement und eigene Gewichte trennen

Die vorliegenden Quellen deuten auf unterschiedliche Zugangsmöglichkeiten hin, die nicht miteinander verwechselt werden sollten. Die OpenRouter-Seite trägt den Titel für GLM 5.1 und ist für die Untersuchung des Zugriffs über diesen Anbieter relevant. Der Prüfhinweis weist jedoch darauf hin, dass die Beschreibung GLM-5.3 nennt. Daher sollte nicht vorausgesetzt werden, dass sich sämtliche Angaben auf der Seite konsistent auf GLM-5.1 beziehen. Außerdem wäre der Preis eines Vermittlers nicht automatisch der offizielle Preis von Z.AI.

Die Z.AI-Dokumentation zu Developer Documentation beschreibt einen Coding Plan als Abonnementpaket für KI-gestütztes Programmieren und erwähnt die Nutzung mit Programmierwerkzeugen. Der Auszug bestätigt weder Preis und Verfügbarkeit noch besondere Bedingungen für GLM-5.1. Aus der Seite lässt sich daher nicht ableiten, dass das Modell in einem bestimmten Plan enthalten ist oder wie viel seine Nutzung kosten würde.

Der Beam-Cloud-Leitfaden ist eine Sekundärquelle; laut Prüfhinweis nennt er Preise, die der API von Z.AI zugeschrieben werden. Diese Angabe muss mit aktuellen offiziellen Unterlagen abgeglichen werden. Da kein überprüfter offizieller Preis für das exakte Modell vorliegt, nennt diese Analyse weder einen Preis pro Token noch einen Abonnement- oder Self-Hosting-Preis. Für einen Kostenvergleich muss zuerst der tatsächliche Zugangskanal feststehen; anschließend sind die Kosten anhand eines definierten Arbeitsaufkommens zu berechnen.

Zugangsmöglichkeiten vergleichen, ohne Verfügbarkeit oder Kosten vorauszusetzen

ZugangskanalWas die verfügbaren Quellen erkennen lassenWas noch zu prüfen ist
API über OpenRouterEs gibt eine Seite mit dem Titel GLM 5.1; laut Prüfhinweis besteht eine Unstimmigkeit, weil die Beschreibung GLM-5.3 nennt.Identität des bereitgestellten Modells, aktueller Preis, Abrechnungseinheit, Limits und Bedingungen.
Z.AI Coding PlanDie Dokumentation beschreibt ein Abonnementpaket für KI-gestütztes Programmieren.Ob GLM-5.1 enthalten ist, Preis, Limits, Verfügbarkeit und geltende Bedingungen.
Direkte Z.AI-APIDer Beam-Cloud-Leitfaden schreibt der API Preise zu, bestätigt sie aber nicht offiziell.Aktueller offizieller Preis für GLM-5.1, Abrechnungseinheit, Limits und zusätzliche Kosten.
Betrieb auf eigener InfrastrukturEin Hugging-Face-Eintrag ist identifiziert, doch die Auszüge nennen keine Dateien, Lizenz oder Ausführungsanforderungen.Ausführbare Gewichte, Nutzungsrechte, Hardware, Software und Gesamtbetriebskosten.
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Ausführungsanforderungen und Gesamtkosten

Auf Grundlage des verfügbaren Materials lässt sich keine verlässliche Hardwareempfehlung geben: Die Auszüge bestätigen weder Modellgröße noch Gewichteformat, benötigten Speicher, Inferenzmethode oder Ausführungsanforderungen für GLM-5.1. Zahlen für eine andere Variante dürfen nicht auf diese Version übertragen werden. Ohne eine offizielle Anleitung oder spezifische technische Dokumentation wäre es Spekulation, den lokalen Betrieb anhand eines sekundären Suchausschnitts abzuschätzen.

Auch die Gesamtkosten bestehen nicht immer nur aus einem Tokenpreis. Bei einer API können Verbrauch, Limits, Latenz und Integrationsaufwand eine Rolle spielen; bei einem Abonnement können Kontingente und Einschränkungen wichtig sein; beim Betrieb eigener Gewichte kommen Infrastruktur, Betrieb, Überwachung und Wartung hinzu. Das sind Kostenkategorien, die ein Team messen sollte, keine bestätigten Preise für GLM-5.1.

Ein brauchbarer wirtschaftlicher Vergleich muss repräsentative Aufgaben und dieselbe Erfolgsdefinition verwenden. Wenn eine Option mehr Wiederholungsversuche, menschliche Prüfung oder nachträgliche Korrekturen erfordert, vermittelt der Preis eines einzelnen Aufrufs möglicherweise ein unvollständiges Bild. Solange Preis und Bedingungen des gewählten Kanals nicht geprüft sind, sollten Berechnungen transparent als interne Schätzungen mit ausdrücklich genannten Annahmen geführt werden, nicht als veröffentlichte Kosten des Modells.

Einen Kostenvergleich vorbereiten

  1. 01Bestätigen, welcher Anbieter tatsächlich GLM-5.1 bereitstellt, und die Modellkennung festhalten.
  2. 02Den aktuellen Preis und die Bedingungen dieses Kanals einholen, einschließlich Abrechnungseinheit und möglicher Limits.
  3. 03Repräsentative Aufgaben auswählen und für alle Alternativen dasselbe Erfolgskriterium festlegen.
  4. 04Verbrauch, Wiederholungsversuche, Latenz, menschliche Eingriffe und nachgelagerten Prüfaufwand messen.
  5. 05Beobachtete Kosten von Annahmen trennen und die Schätzung aktualisieren, wenn sich Preise oder Konfiguration ändern.
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Sicherheit: Was sich sagen lässt und was undokumentiert bleibt

Bei der Sicherheitsfrage sollte es um GLM-5.1-spezifische Dokumentation gehen: veröffentlichte Evaluationen, untersuchte Risiken, Schutzmaßnahmen, bekannte Grenzen und Nutzungsempfehlungen. Die hier zusammengefassten Quellen enthalten nicht genügend Details, um Existenz oder Umfang solcher Unterlagen zu bestätigen. Das beweist nicht, dass keine weitere Dokumentation existiert; es bedeutet lediglich, dass sie mit den für diese Analyse verfügbaren Informationen nicht belegt ist.

Bei einem Programmieragenten sollte das Team außerdem die gewährten Berechtigungen, die Möglichkeit zur Befehlsausführung, den Umgang mit Geheimnissen, den Netzwerkzugriff und die Prüfung von Änderungen vor ihrer Integration untersuchen. Dies sind allgemeine Evaluationsmaßnahmen und dürfen nicht als in GLM-5.1 integrierte Schutzfunktionen dargestellt werden. Die tatsächliche Sicherheit hängt sowohl vom Modell als auch von den umgebenden Tools und Systemkontrollen ab.

Das Fehlen von Angaben in den geprüften Auszügen sollte nicht mit einer negativen Schlussfolgerung über das Modell gleichgesetzt werden. Präzise ist die Aussage, dass hier keine spezifischen Evaluationen oder Schutzmaßnahmen verifiziert wurden. Vor einer Einsatzentscheidung sollte die verantwortliche Person beim Anbieter die aktuelle Dokumentation anfordern, die Bedingungen des Zugangskanals prüfen und den Agenten mit minimalen Berechtigungen sowie für die eigene Umgebung relevanten Missbrauchstests untersuchen.

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Entscheidungscheckliste für ein technisches Team

Die Entscheidung muss nicht sofort „einsetzen oder verwerfen“ lauten. Mit den derzeitigen Informationen kann ein Team zunächst auf weitere Klärung bestehen oder einen begrenzten Test vorbereiten, sofern ein bestätigter Zugangskanal und akzeptable Bedingungen vorliegen. In beiden Fällen muss ein explorativer Versuch von einer Freigabe für den Produktionseinsatz getrennt werden. Der erste kann interne Evidenz liefern, ersetzt aber keine Prüfung von Lizenz, Sicherheit, Kosten und Betrieb.

Für einen Test sollten die Zielaufgaben, die Agentenkonfiguration, die Berechtigungen und die Erfolgskriterien vorab festgelegt werden. Alternativen sind unter gleichwertigen Bedingungen zu vergleichen; die Ergebnisse sollten einschließlich Fehlschlägen und erforderlicher menschlicher Arbeit dokumentiert werden. Bei der Absicht, eigene Gewichte zu betreiben, müssen Lizenz, Dateien und offizielle Anforderungen vorab geklärt sein. Bei einer API sind Anbieter, bereitgestellte Version, Preise und Limits zu bestätigen.

Die GLM-5.1-Modellkarte und die Z.AI-Dokumentation sind Ausgangspunkte für die Prüfung, kein Ersatz dafür. Weitere Orientierung zu Modellen und verwandten Angeboten bietet der Discover-Katalog; Produktangaben müssen jedoch weiterhin an die jeweils passende Quelle und Version gebunden bleiben. Eigenschaften eines verwandten Modells dürfen nicht ohne ausdrücklichen Beleg auf GLM-5.1 übertragen werden.

Prüfschritte vor Test oder Einsatz

  1. 01Identität: Bestätigen, dass jeder Modelleintag, Benchmark, Preis und jede Anleitung ausdrücklich GLM-5.1 betrifft.
  2. 02Zugang: API, Abonnement oder eigene Gewichte auswählen und dokumentieren, wer den Dienst oder die Dateien bereitstellt.
  3. 03Bedingungen: Preis, Lizenz, Einschränkungen, Limits und Rechte für den vorgesehenen Einsatz prüfen.
  4. 04Machbarkeit: Offizielle Anforderungen einholen, bevor Infrastruktur reserviert oder Latenzziele festgelegt werden.
  5. 05Evaluation: Aufgaben, Kontrollen, Budget und Kriterien vor Beginn der Tests festlegen.
  6. 06Sicherheit: Berechtigungen, Geheimnisse, Tool-Ausführung und menschliche Freigabe prüfen.
  7. 07Entscheidung: Nur dann fortfahren, wenn relevante Risiken dokumentiert und für den vorgesehenen Einsatz angemessene Belege vorhanden sind.
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Was noch offen ist

Aus den für diesen Beitrag zusammengefassten geprüften Quellen lässt sich feststellen, dass Z.AI GLM-5.1 als Modell für agentische Softwareentwicklung präsentiert und ein Hugging-Face-Eintrag unter zai-org/GLM-5.1 geführt wird. Außerdem sind mögliche Zugangswege identifiziert, die sich weiter untersuchen lassen: eine OpenRouter-Seite, eine Dokumentation zum Z.AI Coding Plan und ein sekundärer Leitfaden zu Preisen, die der API zugeschrieben werden. Diese Angaben reichen nicht aus, um eine Kauf- oder Einsatzentscheidung abzuschließen.

Für das exakte Modell bleiben Lizenz, verfügbare Gewichte, Ausführungsanforderungen, offizieller Preis und Bedingungen der einzelnen Zugangskanäle unbestätigt. Auch die GLM-5.1 zugeschriebene Zahl 58,4 für SWE-bench Pro ist weder hinsichtlich ihrer Metrik noch ihres Protokolls verifiziert. Schließlich reichen die Angaben nicht aus, um GLM-5.1-spezifische Sicherheitsprüfungen oder Schutzmaßnahmen zu beschreiben. Diese fehlenden Bestätigungen müssen als Unsicherheiten erhalten bleiben, statt sie mit Daten einer anderen Version oder eines Sekundäranbieters zu füllen.

Die praktische Schlussfolgerung ist bedingt: GLM-5.1 kann für eine technische Evaluation infrage kommen, wenn das Team zunächst den benötigten Zugangskanal und dessen Bedingungen bestätigt. Die verfügbare Evidenz reicht nicht aus, um den Betrieb eigener Gewichte zu empfehlen, erwartete Kosten festzulegen oder ein bestimmtes Programmierniveau zu behaupten. Die nächste Entscheidung sollte von überprüfbarer Primärdokumentation und kontrollierten, dokumentierten Tests abhängen, die zur tatsächlichen Arbeit des Teams passen.

Offene Fragen

  • Die genaue Lizenz für die GLM-5.1-Dateien wurde nicht bestätigt.
  • Es wurde nicht bestätigt, welche Gewichte oder ausführbaren Dateien im Repository verfügbar sind.
  • Modellgröße, Kontextfenster sowie Hardware- und Softwareanforderungen für den Betrieb wurden nicht verifiziert.
  • Ein aktueller offizieller Preis von Z.AI für GLM-5.1 und eine Aufnahme des Modells in einen konkreten Coding Plan wurden nicht bestätigt.
  • Die identifizierte OpenRouter-Seite für GLM 5.1 enthält laut dem bereitgestellten Prüfhinweis eine Beschreibung, die GLM-5.3 nennt; es muss geklärt werden, welche Version tatsächlich bereitgestellt wird.
  • Die GLM-5.1 zugeschriebene Zahl 58,4 für SWE-bench Pro wurde nicht verifiziert; Metrik, Protokoll, Konfiguration und Budget sind ungeklärt.
  • Es liegen nicht genügend Belege zu Sicherheitsprüfungen, Schutzmaßnahmen oder spezifischen Grenzen von GLM-5.1 vor.
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Verwendete Quellen

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